Direkt zum Seiteninhalt
Wow! Was für ein schöner Abend! :-)

Unser Benefiz-Konzert für den in Indien lebenden Maksood Ali war ein voller Erfolg. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal herzlich bei unseren treuen Fans bedanken. Vielen Dank, dass ihr so zahlreich gekommen seid. Am Ende können wir euch mitteilen, dass wir mit eurer großzügen Hilfe einen Reinerlös von knapp über 700 Euro erspielen konnten.

Nochmals vielen Dank und viele Grüße und bis bald.
Eure Balandas


Bericht im RGA vom 14.11.2017 von Margarete Blümel

Das Benefizkonzert der Band „BalandaBeats“ im Point of Music (POM) war ein Erfolg. Insgesamt kamen bei der Veranstaltung an der Hindenburgstraße 734 Euro zusammen. Das bedeutet zwei weitere Monate für den in Indien lebenden Dialysepatienten Maksood Ali.Als Maksood Ali die Aufnahme mit dem Konzert-Ausschnitt gesehen hat, ist nach langer Zeit erstmals wieder ein Lächeln über seine Züge gehuscht. Auf dem Smartphone seines Sohnes sah und hörte der 59-jährige Schneider aus Neu-Delhi, wie eine deutsche Freundin das Benefiz-Konzert zu seinen Gunsten ankündigte. Unter dem Gesagten konnte Maksood Ali nur zwei Namen ausmachen – seinen eigenen und den der Band: BalandaBeat.

In diesem Video sieht der schwerkranke Inder Madhu, Wolf, Pedder, Uwe und Carola zum ersten Mal. Die Mitglieder des musikalischen Quintetts aus Remscheid hatten über Freunde von seinem Schicksal erfahren und sich spontan dazu bereiterklärt, ihm den Erlös ihres jüngsten Konzerts zu spenden. Maksood Ali blickt auf das Display des Smartphones und sieht, wie die Musiker zwei überdimensionale Blasrohre, eine Trompete, Trommeln, eine Flöte und eine Elektro-Gitarre in Position bringen. An dieser Stelle fallen ihm die Augen zu. Es ist die altbekannte Schwäche, die ihn seit mehr als einem Jahr immer wieder unvermittelt überkommt. Seine Nieren versagen ihm den Dienst. Und die Familie kann die Blutwäsche nicht bezahlen. Auch der indische Staat vermag dem schwer kranken Mann nicht zu helfen.

Für die Behandlung der vergangenen vier Monate haben Freunde aus Deutschland gemeinsam mit Bekannten und Kollegen gesorgt. Nun richten sie eine Website samt einem Spendenkonto für Maksood Ali ein, um die monatlich anfallenden 350 Euro für die Dialyse zusammenzubringen.

Und: Das Konzert im Remscheider Kulturzentrum „POM“ währte am Ende dann zweieinhalb Stunden. BalandaBeat überzeugte auf ganzer Linie: mit einem erstaunlichen Potpourri an Instrumenten, Witz und fulminanter Spielfreude. Die Betreiber des Kulturzentrums „POM“ erließen der Band „BalandaBeat“ an diesem Abend die Miete für den Veranstaltungsraum. Und das Publikum zeigte sich ebenfalls nicht nur mit großem Applaus erkenntlich.



In der Sprache der Yolngu-Aboriginee ist das Wort „Balanda“ der Oberbegriff für hellhäutige Menschen, sowie deren Gesellschaft und Zivilisation. „Balanda“ ist eine lautmalerische Adaption des Wortes „Holländer“, welche die ersten weißen Besucher im Norden Australiens waren.
Die Remscheider Band „BalandaBeat“ besteht seit 2005 und lässt die wohl ältesten Instrumente der Welt, das Didgeridoo und Trommeln sowie andere Percussionsinstrumente, Trompete, diverse Flöten und E-Gitarre zu einer faszinierenden Melange verschmelzen. Die einzelnen Stücke verbinden traditionelle Musik mit Rhythmen aus aller Welt zu einem Worldbeat-Crossover. Das Didgeridoo-Spiel mischt sich mit afrikanischen Beats, Hip Hop, Samba oder arabischen oder indischen Klängen. Das Spektrum reicht von Chill-out Sounds bis zu tanzbaren Ethno-Grooves.
Das Didgeridoo-Spiel verbindet so die Rhythmen verschiedener Kontinente. Es führt den Zuhörer in eine außergewöhnliche Klangwelt. Dezente elektronische Effekte unterstützen die Synthese aus alt und neu, archaisch und meditativ.
Zurück zum Seiteninhalt